JoergMoeckl

Jörg Möckel

Jörg Möckel ist Bundestrainer Sprint der Herren beim Deutschen Leichtathletik-Verband, hat einen Magister in Sport, einen Bachelor in Pädagogik, sowie die Leichtathletik A-Lizenz. Der ehemalige deutsche Vize Meister im Dreisprung entschied sich 2005 dem Leistungssport den Rücken zu kehren und Kinder und Jugendliche gezielt zu trainieren um diesen die bestmöglichen Chancen in ihrer Sportart zu verschaffen.

2012 wurde er zum Bundestrainer für die männlichen U18 und U20 Sprinter berufen.

2014 war er zum ersten Mal bei der EM in Zürich als Trainer dabei. Es folgten Einsätze bei der WM 2015 in Peking, der EM in Amsterdam 2016, den Olympischen Spielen 2016 und der WM in London 2017.

Bei der EM 2018 in Berlin starten 5 Athleten aus seiner Gruppe in Chemnitz und er betreut die Kurzsprinter des DLV.

Fokus seiner Arbeit ist die Präzisierung und Weiterentwicklung der Sprintmodelle und der Stoffwechselprozesse im Sprint. Möckel richtet sein Training seit Jahren nach neuronalen Gesetzmäßigkeiten aus, was nicht zuletzt auf seine enge Zusammenarbeit mit Lars Lienhard zurückzuführen ist. Dieser ist für ihn „Ausbilder, Freund und einer der ‚genauesten‘ Coaches überhaupt“. Jörg entwickelte nach und nach ein Modell das er in sein Trainingsregime implementierte. Er ist überzeugt, dass die Integration von Dr. Eric Cobbs und Lars Lienhards Arbeit den Hochleistungssport verändern wird.

Thema

Implementierung neurozentrischer Ansätze im Spitzensport – Einblick anhand von Praxisbeispielen

Die Leichtathletik und hier insbesondere der Sprint haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Wettkampfwirklichkeit entspricht kaum noch den traditionellen Trainingsmodellen. Um ganzjährig in immer höheren Intensitäten mit mehr Qualität trainieren zu können, kann Neuroathletik ein entscheidender Baustein sein um auf Weltniveau erfolgreich zu agieren. Anhand von Praxisbeispielen wird hier veranschaulicht wie Neuroathletik in bestehende Prozesse integriert und diese dann Stück für Stück an neuronale Gesetzmäßigkeiten angepasst wurden.